Floriani 2026

Am Samstag, dem 08.05.2026, fand unsere jährliche Florianimesse zu Ehren unseres Schutzpatrons in der Pfarre Maria am Gestade statt.

Gemeinsam marschierten wir von der alten Wache Wilten zur Pfarre, um dort der heiligen Messe beizuwohnen. Diese wurde in einem feierlichen Rahmen zelebriert. Ein Teil der Jugendfeuerwehr ministrierte dabei in ihren Uniformen. Umrahmt von schönem Gesang durch den Chor Shalom gestalteten Pfarrer Babtist Sudhakar und Diakon Gerhard Schild die Messe.

In seiner Predigt erklärte unser Mitglied und Diakon Gerhard Schild gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr, wie man das Leben mit einem Stützkrümmer und dem Glauben vergleichen kann. So erläuterte er, dass alles, was das eigene Leben ausmacht, wie Wasser durch eine Schlauchleitung fließt und druck erzeugt – Freuden und Leiden, Hoffnungen und Sorgen, Erfolge und Misserfolge sowie berufliche und private Herausforderungen. Diesen Druck kann man, ähnlich wie das Wasser in einem Schlauch, ableiten, um dadurch unbeschwerter arbeiten und leben zu können.

Jedoch ging es nicht nur um den Stützkrümmer, sondern auch um das Ziel – die Brandbekämpfung. Übertragen auf das Leben bedeutet dies, welche Ziele und Aufgaben das Leben für einen bereithält beziehungsweise welche Aufträge Gott für einen vorgesehen hat.
„Gott ist der Stützkrümmer meines Lebens, um mein Ziel zu erreichen. Die Herausforderungen des Lebens ändern sich nicht, aber mit Gottes Hilfe bewältige ich sie leichter und treffsicherer.“

Auszug aus der Predigt:
Im Evangelium spricht Jesus: „Wer mich liebt, wird meine Gebote halten.“ Damit sind einerseits die Zehn Gebote gemeint, andererseits aber auch die zwei wichtigsten Gebote, die Jesus uns gelehrt hat: die Gottesliebe und die Nächstenliebe.

Die Gottesliebe verhindert, dass wir überheblich werden und glauben, alles aus eigener Kraft schaffen zu können.

Die Nächstenliebe fordert uns dazu auf, nicht nur an uns selbst zu denken und dem Egoismus zu verfallen.

Mit diesen Leitlinien unterstützt uns unser Glaube an Jesus Christus und die Botschaft, die er uns mitgegeben hat, ganz konkret bei der Bewältigung unseres Lebens.

Gott wirkt dabei auf ähnliche Weise wie ein Stützkrümmer bei unseren Einsätzen. Er ist das Verbindungsstück, das uns unser Leben erleichtert – und durch ihn fließt unser ganzes Leben hindurch.

Darauf zu verzichten, sollte man sich gut überlegen.

Ich jedenfalls bin froh und dankbar für den Schatz des Glaubens, der mich leitet, führt und mich bei der Bewältigung des Lebens unterstützt. Meine Erfahrungen bestärken mich darin, den Weg in der Nachfolge Jesu Christi weiterzugehen und mich weiterhin von ihm unterstützen zu lassen. Amen.

Im Anschluss trafen sich alle Mitglieder und Ehrengäste im Feuerwehrhaus zum anschließenden Festakt. Dort konnte auch ein Mitglied angelobt und befördert werden.

Auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bekamen feierlich ihre Erprobungsstreifen für den Wissenstest überreicht.

Beförderte und Angelobte mit BFK und Kommando

Sehr erfreulich und erwähnenswert ist die lange Tradition und Verbundenheit der Familie Pezzei zur Feuerwehr. Inzwischen sind bereits drei Generationen der Familie in unserer Feuerwehr vertreten. Doch nicht nur in der Feuerwehr sind sie tatkräftig aktiv, sondern auch in zahlreichen anderen Vereinen engagieren sie sich ehrenamtlich.

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