Am vergangenen Donnerstag, dem 18. Juni, verwandelte sich das Areal der Freiwilligen Feuerwehr Wilten in ein realistisches Katastrophenszenario. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Rettung Innsbruck wurde eine groß angelegte Gemeinschaftsübung durchgeführt.
Das Übungsszenario Schwerer Verkehrsunfall:
Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall . Beteiligt waren ein Linienbus sowie zwei Personenkraftwagen (PKW). Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt und massiv gefährdet. Perfektes Zusammenspiel der Rettungskräfte Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen unter hohem Zeitdruck zu optimieren.
Feuerwehr Wilten & Berufsfeuerwehr:
Sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und schnitten die festsitzenden Personen mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät aus den Wracks.
Rettung Innsbruck:
Übernahm die medizinische Erstversorgung, triagierte die Verletzten und koordinierte den fiktiven Abtransport in die Klinik. Dank der professionellen Koordination aller Einsatzkräfte konnten alle „Verletzten“ rasch und schonend gerettet werden. Solche gemeinsamen Übungen garantieren, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten für ihren Einsatz und der Berufsfeuerwehr für die Vorbereitung.
Text: HBI Prader Harald